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Allgemeine Geschäftsbedingungen

1.  Allgemeines

Die vorliegenden allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Vertragsbeziehungen zwischen der Mändli Handels- und Montage AG (Unternehmer) und dem Kunden. Sie ersetzen die bisherigen AGB’s. Änderungen und Ergänzungen bedürfen der Schriftform. 

 

2. Umfang von Leistung und Lieferung. Grundlagen für Vertrag

Angaben in Prospekten und Katalogen sind ohne anderslautende Vereinbarung nicht verbindlich. Ein Vertrag kommt zustande durch Annahme der Offerte des Unternehmers durch den Kunden. Umfang und Details des Vertrags werden anschliessend durch den Unternehmer in einer Auftragsbestätigung festgehalten. Diese wird verbindlich durch Unterzeichnung des Kunden oder durch stillschweigende Genehmigung, falls der Kunde innert 20 Tagen keinen Widerspruch erhebt oder eine erste Teilzahlung leistet. Weichen Offerte und Auftragsbestätigung voneinander ab, ist die Auftragsbestätigung massgebend. Pläne gelten als Bestandteil des Vertrags. Sie sind als Anhang zur Auftragsbestätigung/Offerte zu gestalten oder genau zu bezeichnen. 

Der Kunde ist für die Richtigkeit der von ihm gelieferten (technischen) Angaben wie Masse verantwortlich, sofern sie als Grundlage für den Vertrag dienen. 

Notwendige Mehrleistungen und Mehrkosten als Folge von unpräzisen/falschen Angaben des Kunden gehen vollumfänglich zu Lasten des Kunden. Mass- und Ausführungsänderungen oder Änderungen des Montageumfelds bewirken Preiskorrekturen zu Lasten des Kunden. 

Der Unternehmer ist berechtigt, für die Ausführung des Werkes Drittpersonen beizuziehen.

 

3.  Preise 

Alle Preise und Einheitspreise verstehen sich ohne MWST. Offerten sind, wenn nicht anders verein­bart, 30 Tage gültig. 

 

4. Lieferfristen

Lieferfristen sind nur dann verbindlich, sofern ausdrücklich als verbindlich zugesichert. Sie laufen ab definitiver Bereinigung aller Details des Vertrags (Masse, Farbe, Material etc.) mittels Auftragsbestätigung. Verspätete Lieferungen aus Gründen die ausserhalb des Einflussbereichs des Unternehmers liegen (z.B. höhere Gewalt, Betriebsstörun­gen, Unfall und Krankheit oder Materialbeschaffungsschwierigkeiten wie Lieferverzögerung von Seiten des Herstellers) ergeben keinen Anspruch auf Schadener­satz oder Vertragsrücktritt. Bei verschuldeter verspäteter Lieferung durch den Unternehmer ist ihm schriftlich eine angemessene Nachfrist anzusetzen. Die Geltendmachung von Verzugsschaden wird ausdrücklich ausgeschlossen,

 

5. Mitwirkung / Notwendige Vorbereitungshandlungen des Kunden

Der Kunde ist für die Vorbereitung der Montageumgebung oder Baustelle gemäss Angaben des Unternehmers auf den vom Unternehmer bezeichneten Zeitpunkt verantwortlich. Ohne anderslautende Vereinbarung hat er die Umgebung vorzubereiten und sämtliche Gartenbau-, Gipser-, Elektro-, Gerüstarbeiten zu übernehmen, organisieren und vergüten. Mehraufwendungen des Unternehmers infolge Nichterfüllung dieser Vorgaben sind zusätzlich zu vergüten. Es gilt der jeweils gültige Regieansatz. 

Der Kunde ist für das Einholen sämtlicher Bewilligungen verantwortlich.

Der Kunde ist verpflichtet, den Unternehmer über allfällige Elektroleitungen in der Montageumgebung zu informieren. Der Unternehmer haftet nicht für Schäden an nicht bekannten Leitungen als Folge von Spitzarbeiten o.ä. 

 

6. Zahlungsbedingungen

Die Rechnungsstellung erfolgt gemäss Angaben auf der Auftragsbestätigung. In der Regel ist eine Anzahlung mit Rechnungsstellung geschuldet und eine Schlusszahlung mit Zustellung der Abschlussrechnung. Der Unternehmer ist berechtigt, Teilzahlungen entsprechend dem effektiven Arbeits-/Lieferumfang in Rechnung zu stellen. 

Unvorhergesehene bauseits bedingte kostenverteuernde Ausführungen werden zusätzlich verrechnet.

Bei Rechnungsstellung durch den Unternehmer beträgt die Fälligkeit 30 Tage nach Rechnungsstellung. Nach Ablauf dieser Frist befindet sich der Kunde ohne weitere Mahnung in Verzug und es wird ein Verzugszins von 5% fällig.

Der Kunde ist nicht berechtigt, allfällige Gegenforderungen gegen den Unternehmer mit den Forderungen des Unternehmers zu verrechnen oder Zahlungen aufzuschieben bei Geltendmachung eines Gewährleistungsfalles. 

 

7. Prüfungs- und Abnahmepflichten des Kunden

Der Kunde hat abgeholte oder vom Unternehmer gelieferte Ware sofort nach Erhalt zu prüfen und allfällige Mängel unverzüglich, spätestens innerhalb von 20 Tagen schriftlich zu rügen.

Vom Unternehmer montierte Ware ist vom Kunde unmittelbar nach Fertigstellung der Montage zu prüfen und allfällige Mängel sind unverzüglich, spätestens innerhalb von 20 Tagen nach Fertigstellung schriftlich zu rügen. 

Erfolgt keine Rüge, obwohl Mängel bei ordnungsgemässer Prüfung erkennbar gewesen wären, so gelten Ware und Arbeit nach Ablauf der Rügefrist als stillschweigend genehmigt. 

Eine Abnahme des Werks im Beisein beider Parteien erfolgt nur bei entsprechender vorgängiger Vereinbarung. Eine gemeinsame Abnahmeprüfung wird protokolliert. Allfällige Mängel sind zu protokollieren und für deren Behebung durch den Unternehmer eine angemessene Frist zu vereinbaren. 

Ware und Arbeiten gelten spätestens dann als stillschweigend genehmigt und damit als abgenommen, wenn innerhalb von 30 Tagen nach Erstellung der Schlussrechnung durch den Unternehmer keine Einwände eingehen.

Mängel, die bei der ordnungsgemässen Prüfung oder gemeinsamer Abnahme nicht erkennbar waren, sind unverzüglich nach Ihrer Entdeckung zu rügen. 

 

8. Gewährleistung / Nachbesserungsrecht des Unternehmers

Sollten bei der Abnahmeprüfung, innerhalb der vertraglichen Rügefrist oder innerhalb der Verjährungsfrist Mängel festgestellt werden, für welche der Unternehmer verantwortlich ist, so sind diese vom Unternehmer nach seiner Wahl durch Ersatz oder durch Nachbesserung zu beheben. Das Nachbesserungsrecht des Unternehmers gilt auch dann, wenn es sich um einen Kaufvertrag ohne erhebliche Montagearbeiten handelt. Der Unternehmer, nicht aber der Kunde, ist berechtigt, anstelle von Nachbesserung Minderung oder Wandlung vorzuschlagen. Es gelten die gesetzlichen Verjährungsfristen:

  • Für den Verkauf von Ware oder wenn die Montage ohne grossen Aufwand möglich ist: Zwei Jahre nach Ablieferung an den Kunden oder Abholung.
  • Für die Montage von Ware, die in ein unbewegliches Werk integriert worden ist oder bei unbeweglichen Werken: Fünf Jahre seit ausdrücklicher oder stillschweigender Abnahme des Werkes.

Die Gewährleistung für Materialien, die in unbewegliche Werke eingebaut werden, wird aufgrund kurzer Gewährleistungsfristen der Hersteller auf zwei Jahre beschränkt. Dies gilt beispielsweise für die Stoffe von Storen oder Bestandteile von Wintergärten, Storen etc.

Die Gewährleistungspflicht bei Verwendung von Produkten eines Drittherstellers beschränkt sich auf die Garantiebestimmungen des jeweiligen Herstellers. Der Unternehmer verpflichtet sich, allfällige eigene Garantieansprüche gegen den Hersteller an den Kunden abzutreten. Der Kunde verpflichtet sich, allfällige Garantieansprüche direkt beim Hersteller geltend zu machen. Bei Nichterfüllung der Garantieansprüche durch den Hersteller haftet der Unternehmer einzig dann, wenn ihr arglistiges oder grob fahrlässiges Verhalten vorgeworfen werden kann

  

9. Gewährleistungsausschlüsse

Die Gewährleistung ist ausdrücklich ausgeschlossen bei

 

  • Mängeln wegen unsachgemässer Benutzung durch den Kunden oder Dritte, insbesondere bei Nichtbeachtung der Nutzungsvorschriften oder bei Nichtbeachtung der aufgrund des Wetters gebotenen Sorgfaltspflichten.
  • Mangelhafter Wartung durch den Kunden
  • natürlicher Abnützung 
  • sämtlichen Silikonfugen (Undichte Silikonfugen gelten als natürliche Abnützung. Der Ersatz gilt als Wartung)
  • nicht vom Unternehmer ausgeführte Arbeiten, Reparaturarbeiten durch Dritte
  • Sturm, Hagel, Gewitter, höherer Gewalt, extreme Umgebungseinflüsse
  • Glasbruch nach Montage des Glases
  • Nichteinhaltung der unternehmerseitig vorgegebenen Vorbereitungs- und Abschlussarbeiten durch den Kunden oder von ihm beauftragten Dritten.
  • geringfügigen Abweichungen in Farbe oder Glanz, insbes. bei Standardfarben. 
  • Abweichungen in Farbe oder Beschaffenheit bei Nachlieferungen und Reparaturen.

Die Gewährleistung ist zudem ausgeschlossen bei Mängeln, die bei ordentlicher Prüfung gemäss Ziffer 7 vorstehend erkennbar gewesen wären. 

Falls zur Erfüllung von Garantiearbeiten Gerüste notwendig sind, gehen die Kosten der Gerüste zu Lasten des Kunden.

 

10. Haftungsbeschränkung

Der Unternehmer haftet in jedem Fall nur für beim Kunden entstandenen direkten und unmittelbaren Schaden an gelieferter/montierter Ware, sofern dieser nachweisbar auf ein grobfahrlässiges oder vorsätzliches Verhalten des Unternehmers zurückzuführen ist. Der Unternehmer übernimmt keine Haftung für indirekte oder Folgeschäden.

 

10. Anwendbares Recht und Gerichtsstand

Verträge zwischen Unternehmer und Kunden unterstehen schweizerischem Recht. Ausschliesslicher Gerichtsstand ist am Sitz des Unternehmers in Andelfingen/Zürich